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Die 8 größten Herausforderungen der Digitalisierung - #4

Wir brauchen neue Maßstäbe

Wenn es für Digitalisierungsprojekte halbwegs greifbare Chancen-/ Risikobewertungen gäbe, bräuchten StartUps keine neue Finanzierungsmodelle wie Business Angels. Aber die Spreizung zwischen Flop und Einhorn ist halt sehr breit. Und wofür der Markt bereit ist, lässt sich aus der Gegenwart nur schwer und aus der Vergangenheit schon gar nicht ablesen. Mit üblichen Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen und -zielen kommen wir also nicht weiter. Mit einem schnellen lern- und experimentierfreudigen Umfeld und einer offenen Haltung aller Entscheider*innen aber schon.

Die 8 größten Herausforderungen der Digitalisierung - #2

Nur übergreifende Aktivität führt zum Erfolg

An manchen Stellen kann die Digitalisierung sicherlich in Projektform umgesetzt werden. Ist z.B. die (Teil-)Automatisierung eines Prozesses beabsichtigt, oder sollen einmalig alle verfügbaren Kundendaten im Big Data-Stil ausgewertet und genutzt werden, so ist dies ein weitgehend abgeschlossenes Aufgabenpaket. Ein neues Verständnis in der Planung, die zielgerichtete Nutzung der nicht steuerbaren Schwarmintelligenz und das Infragestellen des bislang unangetasteten Geschäftsmodells zum Beispiel, lassen sich abgekapselt aber weder gestalten und schon gar nicht erfolgreich umsetzen. Da ist das gesamte System gefragt.

Die 8 größten Herausforderungen der Digitalisierung - #1

Es liegt viel Neuland vor uns

Wie sich die vielen Felder der Digitalisierung letztlich in ihrer Ganzheit darstellen werden, ist heute schwer absehbar: Zunehmende Virtualisierung der Unternehmen, neue Arbeitswelten und Organisationsformen, Automatisierung und Künstliche Intelligenz, Netzwerkeffekte und revolutionäre Geschäftsmodelle, weltweit sich angleichende Märkte usw. – zu planen, was da in den nächsten zehn, zwanzig Jahren auf uns zukommt, ist wenig erfolgversprechend. Umso wichtiger ist es, eine Organisationskultur zu schaffen, die Anpassungsfähigkeit und Neugierde zum Ziel hat.

Die 8 größten Missverständnisse der Digitalisierung - #8

Das geht wieder vorbei

Das Einzige an der Digitalisierung, das sich erledigen wird, ist wohl die geringe Geschwindigkeit, mit der wir sie heute gestalten. Bei der Umsetzung des digitalen Transformationsprozesses nutzen wir heute – insbesondere in produzierenden KMU – noch die gleichen Methoden wie z. B. bei der Einführung des Qualitätswesens in den 80ern. Sind beispielsweise agile Planung, der Einsatz von Echtzeit-Tools und der Einsatz künstlicher Intelligenz in den Unternehmen erst mal selbstverständlich geworden, wird der Wandel des Wandels in ganz anderen Geschwindigkeiten erfolgen. Ja, da liegt viel Unbekanntes vor uns – die Gründe sind zahlreich, sich auf die Chancen zu fokussieren.

Die 8 größten Missverständnisse der Digitalisierung - #7

Das Rennen ist entschieden

 

Der Wettbewerb zwischen den vier GAFAs und dem Rest der Welt ist noch lange nicht vorbei. Zwar designen und befüllen Google, Amazon, Facebook und Apple ihre Datensilos seit Jahren nahezu uneingeschränkt, u. a. im B2B-Bereich gibt es aber noch ausreichend nicht digital bestellte Felder. Wenn wir verhindern wollen, dass die vier „gewinnen“, sollten wir zwei Dinge tun: Erstens die Digitalisierung nicht als Kampf, sondern als Chance zur Veränderung sehen und zweitens aktiv bleiben und nicht resignieren.

Die 8 größten Missverständnisse der Digitalisierung - #6

Die Digitalisierung ersetzt die Menschen im Unternehmen

 

Maschinen und KI werden menschliche Fähigkeiten nicht ersetzen, sondern sogar noch prominenter hervorheben. Denn je mehr Arbeitsvorgänge automatisiert werden, desto höher werden Fähigkeiten im Wert steigen, die auf absehbare Zeit uns Menschen vorbehalten sind: Kreativität, Innovation, Empathie und emotionale Intelligenz. Ein Beispiel: Einkäufer müssen sich nach erfolgter Automatisierung von Beschaffungsprozessen (Stichwort IoT) nicht mehr mit Dispoabrufen, Überlieferungen und Kennzahlen der Lieferantenbeurteilung befassen. Sie haben nun die Zeit, echte Beziehungen zu Lieferanten aufzubauen, diese in Open Innovation-Vorhaben einzubinden und so deren Kompetenz und Kreativität zum Wohle aller beteiligten Partner nutzbar zu machen.

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